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De oplossing voor het woningtekort is een stilstandsbelasting
Analyse en commentaar op de bijdrage van Gerard van As (LPF)
In de jaren dertig van de vorige eeuw was er in het Oostenrijkse stadje Wörgl een grote werkloosheid en zocht men daarvoor een oplossing. Het steeds weer klemmende probleem van een nijpend tekort aan geld heeft het stadsbestuur doen besluiten om een eigen munt in te voeren met heel specifieke eigenschappen. Namelijk dat de houder/eigenaar van liquide betaalmiddelen (ook wel geld genoemd) elke maand een belasting moest betalen aan het stadsbestuur van 1 procent van wat hij aan geld in zijn bezit had. Het deed er niet toe of dat in contanten in zijn zak zat of dat het op een girorekening/betaalrekening stond. Geld bezitten (dat is iets geheel anders dan kapitaal of vermogen) betekende gewoon dat de beleidsmatige slijtage van het geld ten laste kwam van de rechtmatige eigenaar. Eigenlijk net als bij auto's en andere spullen.
Het gevolg van dit geldsysteem was dat men zoveel mogelijk van het bezit van liquide geldmiddelen af wilde voordat het einde van de maand in zicht was. Dat deed het gedrag van de bewoners van Wörgl veranderen van geldverzamelaars (oppotters) naar gelduitgevers. Het resultaat van dat lokale geldsysteem was dat de werkloosheid in Wörgl verdween als sneeuw voor de zon en dat er gewerkt, gebouwd, geconsumeerd en verdiend werd dat het een aard had. Maar...., de centrale bank van Oostenrijk en de regering met haar vonden dat niet zo leuk, omdat ze daarmee de politieke en fiscale greep op de bevolking dreigde kwijt te raken en werd het experiment bij wet (met geweld) verboden. De werkloosheid, dakloosheid en armoede keerden weer terug in Wörgl en waren de toenmalige regering met de toenmalig minister van Financiën en het parlement weer tevreden met de bestuurlijke grip op de in Oostenrijk verpauperende bevolking. Iedereen weet wat daarna gebeurde.
Conclusie:
Wij beleven in Nederland anno 2005 ongeveer hetzelfde. Maar niet alleen wordt de bevolking (de gewone man/vrouw) geterroriseerd door de belangenverstrengelde politiek. Maar ook door het nalatige grootkapitaal, waaronder de woningbouwcorporaties, die op dit moment de opbrengsten van de huurpenningen van € 15 miljard werk- en werkeloos op de bankrekening laten staan en daarmee lekker rentenieren in plaats van woningen te bouwen. Dat is een grove nalatigheid jegens de woningzoekenden. Dit managersbeleid wordt geprivatiseerd dan ook hooggewaardeerd met torenhoge salarissen, kostenvergoedingen en bijpassende automobielen.
Het voorstel van ondergetekende om in navolging van het experiment in Wörgl een liquiditeits- of nalatigheidsbelasting in te voeren kan de woningnood, die kunstmatig in stand is gehouden in de afgelopen 60 jaar, in korte tijd worden opgelost. Dat is evenwel niet in het belang van de beleggers en evenmin in het belang van de huidige huizenbezitters (incl. corporaties), omdat bij voldoende aanbod de prijzen van onroerend goed tot reële waarden zullen dalen. Het gevolg daarvan is ook niet wenselijk op een te korte termijn, zodat zowel het een als het ander gefaseerd moet worden ingevoerd.
Het Mondiale Misbruik van Geldschepping
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Inhalt
Der Stadt Wörgl, der Familie des Bürgermeisters Michael Unterguggenberger, allen künftigen Bürgermeistern oder
Bürgermeisterinnen und allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Wörgl, die sich für das Gemeinwohl verantwortlich
zeigen Im Gegensatz zum heutigen Geld, dem Dauergeld, kann es also nie von Privaten ohne Risiko oder Schaden dem Umlauf entzogen und später nach Belieben wieder in den Umlauf zurückgegeben werden. Da dies mit dem heutigen, dem Dauergeld, immer möglich
ist, so ist es heute praktisch ausgeschlossen, «den Geldumlauf zu regeln», wenigstens nie für längere Zeit, wie
das den Notenbanken in den Gesetzen vorgeschrieben wird - in der Schweiz sogar auch noch in der Verfassung - da diese privaten
Hamstertaschen im währungspolitischen Hinterland wie private Geldausgabestellen, wie Emissionsbanken wirken. Mit dem nicht
hamsterbaren Freigeld dagegen kann der Notenumlauf geregelt und die Anpassung des Geldumlaufes an das Warenangebot so genau bemessen werden, daß der Warenpreisstand, und damit die Kaufkraftdes Geldes, vollständig fest bleibt. Das ist dann wirklich
eine Währung! Eine solche Währung hatte die Schweiz das ganze Jahr 1928 und noch je ein Vierteljahr des Jahres vor - und des Jahres nachher - zusammen also anderthalb Jahre.
Mit dem heutigen Gelde dagegen kann der Geldumlauf oft nur dadurch aufrechterhalten werden, daß man große Mengen Bargeld
neu in Umlauf gibt. Später fließen diese nie ganz zurück, sondern sie bleiben zum Teil im Umlauf. Daher entstand seit 1914
die fast andauernde Geldentwertung. So hatte der Dollar 1950 nur noch ungefähr 40 Prozent seiner Kaufkraft vom Jahre 1914.
Freigeld, also Geld, das nicht hamsterbar ist und eine feste Kaufkraft
hat, ist trotz der letztgenannten Eigenschaft kein Hamstergut, sondern ein reines Tauschmittel. So erfüllt es endlich die
Anforderung, die schon Aristoteles (384 - 322 vor Chr.) mit Recht an ein gutes Geld gestellt hat: daß es stets und ohne Unterbruch weiter gegeben werde, da seine Aufgabe der Umlauf sei.
Die Kirche hat schon im frühen Mittelalter, wie man aus einer Verordnung aus dem Jahre 1301 weiß (siehe Glossarium der
mittelalterlichen Sprache von Du Cange, Artikel «pecunia»), das Geld dieser Aufgabe zuzuführen versucht, indem sie die
Exkommunikation, die schwerste aller Kirchenstrafen über die Geldhamsterer verhängte. «Excommunicamus ... omnes
illos, qui jacentem seu dormientem pecuniam penes se habent»: «Wir schließen alle jene aus der Kirche aus, die das
Geld untätig oder schlafend bei sich liegen haben.»
Im 12. Jahrhundert hat Erzbischof Wichmann von Magdeburg mit der Verrufung des Geldes begonnen und sie in Abständen von wenigen
Jahren immer neu wiederholen lassen. Dabei behielt er jeweilen 25 Prozent des zum Umtausch vorgelegten Geldes zurück - als
Schlagschatz, wie man das nannte, also als Entschädigung für das Neuprägen («Schlagen») der Münzen. Ob das als eine Steuermaßnahme, ob es als Belebung des Geldumlaufes und ein Mittel gegen das Geldhamstern gedacht war, ist heute wohl kaum mehr zuverlässig festzustellen. (Siehe darüber ausführlich in «Vorwärts zur festen Kaufkraft des Geldes und zur zinsbefreiten Wirtschaft», Abschnitt: «Die Brakteaten, das Freigeld des Mittelalters», von Fritz Schwarz, Bern, 1931.) Jedenfalls aber haben diese Geldverrufungen damals Wunder gewirkt- «ein wahrer Völkerfrühling brach an», schreibt Damaschke, und R. H. France bezeichnet die damit erreichte Kultur besonders in den Kleinstädten als einen Gipfelpunkt der kulturellen Entwicklung Europas; es war die Zeit der Frühgotik.
Diese Verrufungen wurden später ins Maßlose übertrieben. Durch den Münzwirrwarr verärgert, verlangte das Volk
allenthalben den «ewigen Pfennig». Nur wenige Einsichtige merkten, was damit angestellt würde. Das Dauergeld, der «ewige
Pfennig» wurde tatsächlich sofort wieder zum Preisdrücken, zum Lohndrücken und zum Zinserpressen mißbraucht. Martin
Luther, der diese Entwicklung in der Schlußphase noch erlebte, schrieb 1543, daß, wenn das mit dem Zinserpressen noch hundert
Jahre so weiterginge, sich die Deutschen noch «gegenseitig auffressen würden». Hundert Jahre später stand
Deutschland tatsächlich mitten im Dreißigjährigen Kriege.
Friedrich Engels führt in seiner Schrift aus dem Jahre 1878 «Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft»
(Moskau 1946, S. 371 u. f.), den Ursprung des Zinses ebenfalls auf das heute gebrauchte Dauergeld zurück. Er widerlegte
damit Karl Marx, seinen Freund und Mitarbeiter soweit dieser nicht zufällig, wie das in seinen widerspruchsvollen Schriften mehrmals der Fall ist, den Zins ebenfalls als eine Folge des Geldes und des Geldsystems von heute darstellt. Dies tat er, im Gegensatz zu seiner sonst von ihm vertretenen Arbeitswerttheorie, die seine Schüler heute noch durch den Verstaatlichungssozialismus und den Kommunismus zu verwirklichen suchen, trotzdem sie diese Theorie selbst nicht kennen und ihr immer neu widersprechen.
Das Freigeld kann nicht streiken, wenn einmal jene «untere Grenze erreicht ist, bei deren Nichtbeachtung sich der Sparer
am Anleihegeschäft desinteressiert», wie Dr. W. Egger am 7. 10 1932 im «Bund» (Bern) schrieb. Diese Grenze, um drei Prozent herum, wird unterschritten, wenn Freigeld angewendet wird, wir erobern uns so «die Welt unter drei Prozent». Das will besagen, daß wir dem Anlagekapital nicht mehr drei Prozent zu versprechen brauchen, wenn eine Arbeit finanziert werden muß, sondern daß das Geld auch darunter zu bekommen ist - je nach dem Kapitalreichtum eines Landes. Die Arbeiten brauchen also nicht mehr «rentabel», d. h. zinstragend zu sein, sondern nur noch «lohnend», d. h. sie müssen dem Unternehmer und dem Arbeiter ihren Arbeitsertrag sichern.
Was das bedeutet, das kann man sich gar nicht so leicht vorstellen. Es bedeutet vor allem, daß sich das Einkommen aller Arbeitenden in Ländern, die heute noch einen Zinsfuß von fünf oder mehr Prozent haben, verdoppeln werden, wenn der Zinsfuß durch neues Kapital auf null Prozent herunterkonkurrenziert wird. Der Wohlstand wird überall eine ebenso verbreitete Erscheinung werden, wie es bei den heute infolge der Zinslasten um die Hälfte oder um einen Viertel verminderten Löhne der stete Geldmangel aller Arbeitenden ist. Ein Paradies wird es auf Erden deswegen nicht geben. Aber man stelle sich einmal vor, daß die Arbeitslosigkeit für immer verschwindet, daß Vollbeschäftigung herrscht, daß sich die Arbeitseinkommen verdoppeln - bei
gleichbleibenden Preisen! - wie sie es heute in den meisten Staaten sind - dann bekommt man ungefähr einen Begriff davon, was
das Freigeld mit dem Sinken des Zinsfußes bringen wird.
Die Reichen würden ihren Reichtum gesichert behalten; sie müßten sich aber auf Arbeit umstellen, soweit sie das
noch nicht getan haben. Denn sie könnten nicht mehr aus ihren Zinseinkommen leben, d. h. auf Kosten anderer, sondern nur noch
aus dem Ertrag ihrer eigenen Arbeit. Das würde ihre Stellung in der heutigen Welt gewaltig verbessern, denn, sagt Gottfried
Keller: «Nur der Gewinn aus Arbeit ist völlig vorwurfsfrei und dem Gewissen entsprechend.» Mit Recht schrieb der bekannte
Berner Staatsrechtslehrer Karl Hilty schon 1887: «Nicht das Kapital ist der Feind des Armen ...
Der Feind ist die Gesinnung des Kapitalisierens, die Lebensanschauung einer großen Klasse, welche darin die wirkliche Lebensaufgabe erblickt, zuerst für sich, dann für ihre Kinder, zuletzt für ihre Enkel, am Ende gar für eine Familie im weitesten Sinne auf ewige Zeiten hinaus rücksichtslos Vorräte aufzuspeichern. Bei dieser notwendigerweise nimmersatten Gesinnung kann der eine Teil des Volkes nicht bestehen, indem diese Klasse die vorhandenen Güter für kommende Generationen in Beschlag nimmt, die doch naturgemäß in erster Linie für den Unterhalt der gegenwärtigen bestimmt sind. Hier liegt der Fehler der sogenannten oberen Klasse, daß sie diese hartmachende Gesinnung, die auch durchaus nicht mit ihren religiösen Ansichten harmoniert, festhält und sich nicht freiwillig mit einem mäßigen Wohlergehen begnügen will.
Damit würde der Sozialismus bald von selbst aufhören.» Hilty hat völlig recht: der Sozialismus würde aufhören müssen, da mit der Beseitigung des arbeitslosen Einkommens, d. h. mit dem Aufhören der Zins und Grundrentenansprüche die kapitalistische Ausbeutung beseitigt wäre, weil diese «kapitalistische Ausbeutung» ja auch nach Marx letzten Endes aus Zinsen, Grundrente und Währungsschwankungsgewinnen besteht.
Aber um das zu erreichen, muß man den Streik des Geldes brechen! Diesem Zwecke dient das Freigeld unfreiwilligerweise! Indem es ständig umläuft und in einer Menge zirkuliert, die den Preisstand, die feste Kaufkraft vor Inflationen wie vor Deflationen sichert, werden alle Ersparnisse, es wird der Wohlstand, ja der Reichtum gesichert; der allgemeine Wohlstand wächst, und indem dieser steigt, drückt er auf den Zinsfuß und verunmöglicht sich selbst mit seiner steten Zunahme das Erheben eines hohen Zinsfußes. So sinkt der Zinsfuß, zum mindesten in sicheren Anlagen, bis auf Null - in den andern bis auf eine Risikoprämie von kaum einem Prozent.
Die Frage der Regelung des Geldumlaufes fällt damit zusammen mit der Frage
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Fritz Schwarz: Das Experiment von WörglInhaltDie vorliegende Arbeit von Fritz Schwartz aus dem Jahre 1951 wurde wegen ihrer Bedeutung für die Geschichte der Geldreformbewegung 1990 und 1996 von der Internationalen Vereinigung für Natürliche Wirtschaftsordnung (INWO) nachgedruckt.
Genossenschaft Verlag Freiwirtschaftlicher Schriften Bern
Bezugsquellen: INWO Deutschland
INWO österreich
Fritz Schwarz, 1.5.1887 - 17.1.1958
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Voorstel voor 'n Kamermotie voor wetswijziging m.b.t. invordering van schulden
Armoede in België. Circa 1.500.000 Belgen leven op/onder de armoedegrens
Armoede in Nederland. Circa 2.475.600 Nederlanders leven op de armoedegrens
Aantal gezinnen verviervoudigd dat afhankelijk is van gratis voedselpakketten
Voedselbank Limburg-Zuid trapt op de rem: ruim 400 gezinnen op de wachtlijst
Stichting Vangnet om dalende huizenprijzen op te vangen
Ton Nuiten schetst een somber beeld m.b.t. de politiek en de media
Peter Oeloff vindt voedselbanken een grote schande
Robert Brockhus: De oorlog tegen de armen is nu echt begonnen
De oplossing voor het woningtekort en armoede is een stilstandsbelasting
De media komen nu pas over de brug met informatie over proces van verpaupering
Actualiteitenprogramma van Netwerk geef aandacht aan armoede in Rotterdam
Armoede van miljoenen Nederlanders eindelijk op tv
De misvatting in de discussie bij NOVA over noodzaak van bezuinigen
Zoeken bij de Woonbond geeft: Helaas niets gevonden voor "huurverlaging"
Martin Dessing pakt de staat aan wegens onderwaardering van de gulden
Minister de Geus zegt: "Hervorming van de sociale zekerheid biedt perspectief"
Commentaar op de presentatie van Kamerlid Blok (VVD) en de flat-tax
Consument houdt hand stevig op de knip en de burgers zijn blutgegraaid
Commentaar op de presentatie van Tweede Kamerlid Blok (VVD) van de flat-tax
Herstructurering Sociale Zekerheid met de wet Algemene Wet Inkomensvoorziening
Sociale prestatie van Nederland inclusief de AOW
Probeer de onderstaande quiz van de Raad van Kerken eens goed in te vullen
Geen kind is thuis zonder problemen
Grote groep ouderen in de schulden, incassobureau ziet veel stille armoede
Grondvest, Henry George en "Progress and Poverty"
Armoedecongres in Zwolle toont sociaal failliet van pers en politiek
Het harde sanctiebeleid dat sociale diensten krachtens de Wet Boeten
Gemeente Bergh redt minima uit isolement
Brood stelen uit noodzaak allang in de wet geregeld
Gemeente Bergh hoopt op navolging armoedebeleid
Het Armoededebat, wat is armoede? De omschrijving van het begrip armoede
Armoede in Nederland, veel gezinnen in de bijstand zitten in diepe armoede
CBS: Koopkracht van minima in 20 jaar 23 procent gedaald
Gemeente Leeuwarden: 'Werken levert vaak minder op dan uitkering'
Ongelijkheid in armoedebestrijding
Mars in Amerika voor economische mensenrechten, werkloosheid en sociale uitsluiting
Koopkracht, de fistel in het polder-koldermodel
Ministerie van Sociale Zaken speelt stommetje over koopkrachterosie minima
Vragen rond verarming en verrijking
Waarom stemden de saneringswijken massaal op Pim Fortuyn; dus rechts ??
Het cadeau van de minima voor de aflossing van de staatsschuld
Overdenkingen over de Amerikaanse maatschappijstructuur in het Engels
Wanneer vermelden de media de vindplaatsen van particuliere informatie?
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